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title: "Die letzten Tage von Saint-Pierre"
date: 2026-01-25T20:15:21+01:00
draft: false
tags: ['Reise', 'Réunion', 'Frankreich']
resources:
- name: header
src: haengebruecke.jpg
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Tja, was soll man hier groß teasern? Auch dieser Urlaub fand sein Ende. Es tränten die Augen, es sanken die Mundwinkel, wir ließen alle Hoffnung fahren. Nach einigen letzten warmen, sonnigen Tagen, mussten wir also wieder ins traurige Deutschland zurück 😢.
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## Ein Brautschleier
Täschi und ich waren ja nun verlobt. Was gäbe es da besseres, als sich tragische Geschichten über misslungene Hochzeiten reinzufahren? Das Tagesziel war der [*Voile de la Mariée*](https://www.openstreetmap.org/way/137126604). Zunächst einmal aber, weil der Urlaub ja fast zu Ende war, noch einmal Decathlon. Wasserfall und Saint-Suzanne liegen ja praktischerweise beide auf der Nordseite der Insel. Wir hatten Nimue nämlich noch nicht gestanden, dass einer ihrer Wasserschuhe verloren war. Wir trauten uns nicht, weil wir Angst vor dem Fallout hatten. Sogar den Ausflug des Vortages auf den Berg, hatte ich deshalb eingeschoben: auf Bergen konnte man nämlich der kritischen Nachfrage entgehen, warum sie keine Wasserschuhe mehr hatte. An jenem Sonntag hätten wir sie ja nicht mehr ersetzen können und es galt, die fragile gute Laune nicht zu gefährden. Wie wir also so auf den Decathlon Parkplatz einbogen kam also doch noch die kritische Nachfrage von der Rückbank, was wir hier nun wieder treiben würden. Wir gestanden. Nimue trug es mit Fassung, eigentlich reagierte sie gar nicht. Ich bin mir nicht schlüssig, ob wir ihre Reaktion einfach *so* falsch antizipierten oder ob sie direkt verstanden hatte, dass sie unmittelbar Ersatz erhalten würde...aber ein bisschen genatzt fühlten wir uns dann doch, hatten wir doch einen solchen Eierschalentanz aufgeführt.
Wir shoppten also neue Wasserschuhe und weiter ging die Fahrt zum Brautschleier. In dieser Ecke der Insel waren wir auch noch nicht gewesen, und was tat sich hier wieder eine Landschaft vor uns auf - Wahnsinn! Richtig hohe Schluchten, garniert mit richtig hohen Wasserfällen. Und *viele* davon. Man kam aus dem Staunen und gucken gar nicht raus. Teilweise führte die Straße entlang der Felsklippen sogar *unter* den Wasserfällen durch, das Auto (und Insassen, wegen offener Fenster) wurden erfrischt. Kaum hatte man eine Kurve gemacht, schon war der nächste atemberaubende Wasserfall im Sichtfeld. Ich kann die Szenerie gar nicht richtig in Worte fassen. Der Wanderführer führte uns zum Aussichtspunkt der sieben Wasserfälle. Aber das war eine Untertreibung, gefühlt schaute man auf eine Wand mit zwanzig Wasserfällen. Irgendwie zählten die Einheimischen wohl mehrere Wasserfälle als einen zusammen, die für uns Laien aber einfach mehrere Wasserfälle waren.
Die Wanderung begann mit einem kurzen Abstieg, einer Hängebrücke über einen reißenden Fluss (irgendwo müssen die ganzen Wasserfälle ja hinfallen) und mündete dann wieder in einen kräftezehrenden Aufstieg. Schattige Plätze waren rar gesäht, es war wieder einmal sehr heiß. Mit Nael und unserem üblichen Badegepäck auf dem Rücken kam ich wieder gar nicht klar. Schritt für Schritt trotzte ich meinem Körper aber die Belohnung ab: besagten Brautschleier Wasserfall. Und, hui Bub', hatte sich das wieder gelohnt. Von dort oben hatte man eine sagenhafte Aussicht auf die Berge, zwischen denen Wolken hingen und man hatte einen Wasserfall, dessen Abkühlung nach dem Anstieg so segensreich war - krass! Auch hier versagen mir mal wieder die Worte. Nachdem ich zwei Liter Wasser abgepumpt hatte stellte ich mich unter den Wasserfall, schaute auf die Berge und wollte diesen Ort *nie wieder* verlassen. Ich neige ja selten zu lautstarken Gefühlsausbrüchen, doch hier überkamen mich meine bayerischen Gene und ich musste meine Freude einfach ins Tal jodeln.
![Blick in die Ferne](blick-auf-berge.jpg)
Nun aber auch die traurige Hochzeitslegende, die dem Wasserfall seinen Namen gab (gut, abgsehen vom Offensichtlichen: der breite Wasserfall sieht einfach aus wie ein Brautschleier): in diesem Tal *Salazie* lebte einst ~ein wilder Räubersmann~ ein (merkwürdiger) Mann mit seiner Tochter. Seine Frau war gestorben, aber seine Tochter sah ihr so ähnlich, dass er sie nicht verheiraten wollte, um sie nicht zu verlieren (weird, I know). Eines Tages aber verliebte sie sich (reziprok) in einen reichen Jüngling. Aber auch das verbat Inzestdad. Das junge Paar kannte aber kein Pardon und flüchtete in die Kirche, um sich direkt zu vermählen. Take that, weirdo Vadder! Ebenjener aber zückte seinen Säbel und stürmte wutentbrannt die Kirche, um den Königssohn niederzustrecken. Also flüchteten die Frischvermählten den Berg hinauf. Die Braut trug aber dummerweise noch ihren Brautschleier. Bisschen inkonsistent, ich meine, woher hatte sie einen Brautschleier, wenn es eine spontane Ad-Hoc Hochzeit war? Hatten die die Dinger damals einfach in der Kirche auf Vorrat rumliegen, oder was? Naja, wie sie da so auf den engen Gamspfaden vor ihrem Vater herumflüchtete sah sie wegen des Schleiers nicht richtig (nicht, dass man ihn auch vielleicht hätte ausziehen können, wenn man da so free solo im Berg herumsteigt, aber wer bin ich darüber zu urteilen?) und es kam wie es kommen musste: ein fehlplatzierter Tritt im Stiletto und sie stürzte an ebenjenem Wasserfall in ihren Tod. Was aus dem reichen Ehemann wurde, erfahren wir nicht. Ihr Vater war nun natürlich traurig wie kein Zweiter, der Weirdo. Er saß also Tag und Nacht oben am Wasserfall und weinte seine Tränen bis zu seinem Tod in den Wasserfall hinein. So viel also zum Brautschleier.
![Der Brautschleier](brautschleier.jpg)
Täschi überzeugte mich doch schließlich davon, mich nicht länger in den Tränen vom strangen Vater abzukühlen und wir traten die Heimreise an. Schön war's
## Sind wir wirklich auf einer Insel?
Diese Frage stellten wir uns an unserem letzten vollwertigen Urlaubstag. Einen (!) Tag hatten wir nur am Meer verbracht. Ein bisschen mager, da wir ja an diesem Tag nur einmal überhaupt im Meerwasser waren. Wo ich das so tippe, fällt mir auf, dass es technically zwei Meerausflüge waren, aber beim Zweiten wurden wir ja von der Polizei aus dem Wasser gezerrt. Der zählt also in meiner Wahrnehmung nicht so richtig. Lange Rede, gar kein Sinn: ein Strandtag sollte noch einmal her. Auf unserer Inselseite war es aber mächtig bewölkt und es sah sogar nach Regen aus, daher mussten wir noch einmal in den Norden, dort war Sonne satt angekündigt. In *Sainte-Anne* gibt es das vielversprechende [*Bassin Bleu*](https://www.openstreetmap.org/way/1044166078) zum Schwimmen, mit Strand. Wir schrubbten also wieder die Kilometer in unserer Karre und flatschten uns an besagtes Bassin. Man sei allerdings gewarnt: der eingezeichnete Strand ist kein Strand, sondern Felsengeröll. Das Meer an dieser Stelle zu rau um darin zu baden. Der Strandtag war also technically kein Strandtag.
So lagen wir also auf der Picknickwieder und badeten zur Abkühlung lediglich im Bassin. Das war allerdings äußerst kalt, so dass wir uns nicht so lange darin aufhalten konnten. Es war dennoch sehr schön anzusehen, dass Bassin und das Meer. Wir verdamelten dort also unseren Nachmittag und fuhren abends wieder in die Ferienunterkunft. Diesmal führte uns das Navi allerdings über die N3, die Route durch die Berge. Boah, dort hatten wir *wieder* krasse Ausblicke und vorher noch nicht gesehene Landschaftformen. Also, man muss sagen, diese Insel hat es *echt* in sich. Wenn man dann noch ernstzunehmende Wanderungen unternehmen könnte, würde man noch mehr Wunder zu Gesicht bekommen. Abgefahren!
Abends gab es dann noch Nudeln mit Tomatensauce und die Vermieterin unserer Unterkunft eröffnete uns, dass der Vulkan ausgebrochen sei. In Deutschland verpassten wir gerade die krassesten Nordlichter seit Menschengedenken und passenderweise verpassten wir hier gerade das Touristenhighlight Vulkanausbruch. Aber als ich ein bisschen Medienberichte zum Spektakel sichtete, wurde mir schnell klar, dass das ohnehin für uns nichts gewesen wäre: Tausende Menschen (und dementsprechend Autos) befuhren die enge Straße zum Vulkan, um einen Blick auf die Lava zu erhaschen. Da hätte ich eh nur wieder Anfälle bekommen. Aber nichtsdestotrotz sind wir Überlebende des großen Vulkanausbruchs von 2026 auf Réunion! Das sollte mal gesagt sein.
## Blabla zum Schluss
Am Ende verlässt mich dann immer die Muse. Da unser Flug am Donnerstag äußerst früh gehen sollte, fühlten wir uns am Mittwoch irgendwie gelähmt: wir mussten ja die Wohnung in die Reihe schaffen und noch mal ein Lunchpaket einkaufen, deshalb war uns klar, dass wir keinen größeren Ausflug mehr schaffen würden. Eigentlich hatten wir *außerdem* noch vor, dass Auto zu reinigen. Vom Urlaubsendblues gepackt, vergammelten wir aber den größten Teil des Tages unmotiviert am Pool und in der Bude. Hätte man genauso gut auch noch ausfliegen können. Wir reinigten das Auto nicht, das Packen war richtig anstrengend, auch das Säubern der Wohnung machte niemandem Spaß. Wir aßen dann notgedrungen bei Burger King, machten lustlos unseren Einkauf für die Reise und fühlten uns eigentlich die ganze Zeit nur Bäh! Wir sind doch Stars, holt uns hier bittebitte *nicht* raus!
Aber die Zeit kennt keine Gnade: die Uhr schlug Donnerstag und wir mussten zurück. Der nun, nach den Sommerferien, wieder einsetztende Berufsverkehr machte noch einen Krimi aus unserem Abflug: wir standen ziemlich lange im Stau. Als wir bei der Abfahrt dem Vermieter mitteilten, dass unser Flug um 10:30 ging, war er sichtlich verwirrt, dass wir nicht 10:30 *abends* meinten. Ich glaube, er hielt es für sehr unrealistisch, dass wir das schaffen könnten. Wir schafften es aber doch, sehr zu unserem Leidwesen. Wäre ja nun auch nicht schlimm, notgedrungen im Paradies festzusitzen. Aber auch das Tanken des Mietwagens fiel aus, aber ehrlicherweise kostete sowohl die Reinigung als auch das Tanken nicht so viel, wie wir uns zunächst ausmalten. Kann man sich mal merken!
Über den Flug selbst kann man nun so gar nicht viel sagen. Es war ein Tagflug, dementsprechend haben Nimue und Nael wieder unendlich viel Bildschirmzeit bekommen. Man muss sie aber schon bewundern: sie schmähten die Maus und waren heiß auf Snoopy im Bordentertainment von Air France. Es gab aber nur drei Folgen. Diese drei Folgen wurden aber 10 Stunden in Dauerschleife geguckt, bis beide erschöpft gegen Ende des zwölfstündigten Fluges einschliefen. Wie gehabt war Air France wieder richtig scheiße und entnervt kamen wir gegen 21 Uhr im Flughafenhotel an. Das tolle ibis Styles war auch richtig schäbig. Für 200 Euro hatte ich eigentlich explizit einen Raum mit zwei Doppelbetten gebucht, wir bekamen aber eine Schlafcouch. Na toll, das hätte ich auch günstiger in einem noch schäbigeren Flughafenhotel bekommen. Ich schlief auf einer dieser Gefängnispritschen und wurde mit Rückenschmerzen des Todes belohnt. Das Frühstück war dann auch nicht so geil und ab ging es in den letzten Teilabschnitt der Reise.
Wir landeten pünktlich in Frankfurt und unser brillanter Valet Parkservice lieferte punktgenau unser Auto ab. Das ist echt ein Geheimtipp, schön, dass wir das entdecken durften. So cruisten wir also zurück nach Wiesbaden und froren. Die Wohnung war kalt, der Himmel war grau...genauso stellten wir uns unsere Heimkehr in etwa vor. Schön, das wir hier nicht enttäuscht wurden, hat ja auch was.
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Réunion ist klein, aber oho. OK, das musste einmal sein. Die Insel ist tatsächlich klein. In vier Stunden hat man sie mit dem Auto umrundet, eigentlich braucht man maximal zwei Stunden irgendwohin, außer, man fährt auf irgendwelche Berge hinauf. Aber, trotz der Petitesse, geht Einiges. Strände, ein paar (höhö) Wasserfälle, Hochgebirge, Marslandschaft, europäische Almwiesen, Regenwald, usw. usf. Dieses Kleinod des französischen Kolonialreichs ist unfassbar abwechslungsreich. Réunion ist klein, aber oho. OK, das musste einmal sein. Die Insel ist tatsächlich klein. In vier Stunden hat man sie mit dem Auto umrundet, eigentlich braucht man maximal zwei Stunden irgendwohin, außer, man fährt auf irgendwelche Berge hinauf. Aber, trotz der Petitesse, geht einiges. Strände, ein paar (höhö) Wasserfälle, Hochgebirge, Marslandschaft, europäische Almwiesen, Regenwald, usw. usf. Dieses Kleinod des französischen Kolonialreichs ist unfassbar abwechslungsreich.
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## Feuchtgebiete ## Feuchtgebiete
Die gibt es also auch noch. Sümpfe und so - wie soll man sie nennen? - lagunenartige Dinger. Da wo die Wasserfälle irgendwann aufhören zu fallen und als Fluss einfach leidenschaftslos ins Meer fließen, bilden sich an manchen Stellen, ja, so Seen oder sowas halt. Manchmal Sümpfe, manchmal eben so Étangs (das Wörterbuch übersetzt es mit Teich oder Weiher). Einen dieser Weiher, das [*Étang du Gol*](https://www.openstreetmap.org/relation/3899458) hatten wir direkt vor unserer Haustür. Die kurze Anreise bot sich für unseren Ausflug an, das der Morgen mit Pool, Mikado, Sendung mit der Maus und Mittagschlaf auf Mama in der Hängematte wieder sehr entspannt begann; wir also eher spät loskamen. Die gibt es also auch noch. Sümpfe, und so - wie soll man sie nennen? - lagunenartige Dinger. Da wo die Wasserfälle irgendwann aufhören zu fallen und als Fluss einfach leidenschaftslos ins Meer fließen, bilden sich an manchen Stellen, ja, so Seen oder sowas halt. Manchmal Sümpfe, manchmal eben so Étangs (das Wörterbuch übersetzt es mit Teich oder Weiher). Einen dieser Weiher, das [*Étang du Gol*](https://www.openstreetmap.org/relation/3899458) hatten wir direkt vor unserer Haustür. Die kurze Anreise bot sich für unseren Ausflug an, da der Morgen mit Pool, Mikado, Sendung mit der Maus und Mittagsschlaf auf Mama in der Hängematte wieder sehr entspannt begann; wir also eher spät loskamen.
Keine Viertelstunde später waren wir also da. Unser treuer Kinderwanderführer empfahl einen kurzen Rundweg. Es sollte Geocachesn *und* Vogelguckgelegenheiten geben. Na, wenn das mal nichts ist. Vielleicht gelänge es mir, mal einen von diesen kleinen roten Vogelkollegen gescheit vor die Linse zu bekommen. Die Landschaft gestaltete sich schon einmal reizvoll. Rechts der (recht groß geratene) Weiher, links davon der Ozean, nur getrennt von ein bisschen steinernem Geröll. Weniger reizvoll gestaltete sich leider Nimue. Ich weiß jetzt schon gar nicht mehr, was genau der Aufhänger war, aber sie hängte sich wieder auf und war nicht zu beruhigen. Kern des Problems war natürlich wieder der Schlafmangel, aber damit braucht man ihr ja gar nicht zu kommen. Also zogen wir missmutig und schlecht gelaunt los, Nörgeline im Schlepptau. Sie wollte getragen werden, dann nicht, dann wollte sie Wanderschuhe, dann Sandalen. An einer "Flussüberquerung" beschwerte sie sich über Kiesel im Schuh. Sie trug Sandalen. Nachdem sie feinsäuberlich die Kiesel entfernt hatte (inklusive Schuhe aus- und anziehen), hatte sie keine vier Sekunden später - oh Wunder - *wieder* Kiesel in der Sandale. Keine Viertelstunde später waren wir also da. Unser treuer Kinderwanderführer empfahl einen kurzen Rundweg. Es sollte Geocaches *und* Vogelguckgelegenheiten geben. Na, wenn das mal nichts ist. Vielleicht gelänge es mir, mal einen von diesen kleinen roten Vogelkollegen gescheit vor die Linse zu bekommen. Die Landschaft gestaltete sich schon einmal reizvoll. Rechts der (recht groß geratene) Weiher, links davon der Ozean, nur getrennt von ein bisschen steinernem Geröll. Weniger reizvoll gestaltete sich leider Nimue. Ich weiß jetzt schon gar nicht mehr, was genau der Aufhänger war, aber sie hängte sich wieder auf und war nicht zu beruhigen. Kern des Problems war natürlich wieder der Schlafmangel, aber damit braucht man ihr ja so gar nicht zu kommen. Also zogen wir missmutig und schlecht gelaunt los, Nörgeline im Schlepptau. Sie wollte getragen werden, dann nicht, dann wollte sie Wanderschuhe, dann Sandalen. An einer "Flussüberquerung" beschwerte sie sich über Kiesel im Schuh. Sie trug Sandalen. Nachdem sie fein säuberlich die Kiesel entfernt hatte (inklusive Schuhe aus- und anziehen), hatte sie keine vier Sekunden später - oh Wunder - *wieder* Kiesel in der Sandale.
![Wandern am Etang](wandern-am-etang.jpg) ![Wandern am Etang](wandern-am-etang.jpg)
Neben der schlechten Laune von Nimue war auch ein anderer Widersacher bei uns: die Hitze. Unten am Meer ist es ja brutal heiß. So auch an diesem Tag. 34 Grad zeigte das Thermometer, die gefühlte Temperatur weit in den 40ern. Der felsige und schwarzsandige Untergrund und die spärliche Vegetation am Wege taten ihr Übriges, dass unsere Hirne bald sturmreif geschossen waren. Nach also etwa zehn Minuten Wanderung kehrten wir wieder um. Vogelschau sollte heute wohl nicht sein. Immerhin waren wir relativ spät wieder daheim, da wir relativ spät loskamen. So konnten wir noch ein Bauernfrühstück versnacken und immerhin Nimue endlich dem dringen notwendigen Schlaf übergeben. Neben der schlechten Laune von Nimue war auch ein anderer Widersacher bei uns: die Hitze. Unten am Meer ist es ja brutal heiß. So auch an diesem Tag. 34 Grad zeigte das Thermometer, die gefühlte Temperatur weit in den 40ern. Der felsige und schwarzsandige Untergrund sowie die spärliche Vegetation am Wege taten ihr Übriges, dass unsere Hirne bald sturmreif geschossen waren. Nach also etwa zehn Minuten Wanderung kehrten wir wieder um. Vogelschau sollte heute wohl nicht sein. Immerhin waren wir relativ spät wieder daheim, da wir relativ spät loskamen. So konnten wir noch ein Bauernfrühstück versnacken und immerhin Nimue endlich dem dringen notwendigen Schlaf übergeben.
## Also doch Wasserfälle am Berg ## Also doch Wasserfälle am Berg
Täschi war not amused von der abgebrochenen Wanderung am Vortag und wollte es wissen. Am nächsten Tag *sprang* sie geradezu aus dem Bett, um uns zum Wandern anzutreiben (kleine dramaturgische Übertreibung meinerseits). Also stürzten wir Hals über Kopf aus der Tür um unser Tagesziel anzusteuern, das [*Bassin La Paix*](https://www.openstreetmap.org/node/10115772650#map=19/-21.022632/55.670045) und, etwas weiter am Oberlauf, das *Bassin La Mer*. Ihres Zeichens selbstverständlich Wasserfälle mit kleinen Étangs, die nun aber *Bassin* heißen. Wie auch immer. Die Wanderung sollte etwa 4 km hin und zurück ~~auf die Waage~ auf den Zollstock bringen. Von unserer Ferienwohnung dauerte die Anfahrt etwa 1,5 h. Täschi war not amused von der abgebrochenen Wanderung am Vortag und wollte es wissen. Am nächsten Tag *sprang* sie geradezu aus dem Bett, um uns zum Wandern anzutreiben (kleine dramaturgische Übertreibung meinerseits). Also stürzten wir Hals über Kopf aus der Tür, um unser Tagesziel anzusteuern: das [*Bassin La Paix*](https://www.openstreetmap.org/node/10115772650#map=19/-21.022632/55.670045) und, etwas weiter am Oberlauf, das *Bassin La Mer*. Ihres Zeichens selbstverständlich Wasserfälle mit kleinen Étangs, die dort aber nun *Bassin* heißen. Wie auch immer. Die Wanderung sollte etwa 4 km hin und zurück ~auf die Waage~ auf den Zollstock bringen. Von unserer Ferienwohnung dauerte die Anfahrt etwa 1,5 h.
![Wandern am Bassin](wandern-am-bassin.jpg) ![Wandern am Bassin](wandern-am-bassin.jpg)
Es war tatsächlich eine wundervolle Wanderung entlang der Schlucht. Täschi trailrunnte uns mit Nael in der Trag vorneweg, Nimue und ich keuchten hinterher. Der Weg führte durch die Schlucht, an einem weiteren Wasserfall vorbei. Es gab ordentlich Kletterfelsen und Urwaldbäume für Nimue. Es gab Ausblick auf den reißenden Fluss, auf Wasserfälle und die Berge. Geradezu um den Vortag vergessen zu machen glänzte Nimue: sie wanderte die gesamten 4 km auf eigenen Beinen, war vom Auf- und Abstieg zum *Bassin La Mer* nicht zu schocken und war einfach unfassbar süß. Kein Anfall, pure Freude! Der Abstieg zum Bassin war dann tatsächlich steil, durch Nässe auch sehr rutschig, aber wenn wir nun schon einmal einen solchen Tag erwischt hatten, ließen wir uns auch davon nicht ins Bockshorn jagen. Es war tatsächlich eine wundervolle Wanderung entlang der Schlucht. Täschi trailrunnte uns mit Nael in der Trage vorneweg, Nimue und ich keuchten hinterher. Der Weg führte durch die Schlucht, an einem weiteren Wasserfall vorbei. Es gab ordentlich Kletterfelsen und Urwaldbäume für Nimue. Es gab Ausblick auf den reißenden Fluss, auf Wasserfälle und die Berge. Geradezu, um den Vortag vergessen zu machen, glänzte Nimue: sie wanderte die gesamten 4 km auf eigenen Beinen, war vom Auf- und Abstieg zum *Bassin La Mer* nicht zu schocken und war einfach unfassbar süß. Kein Anfall, pure Freude! Der Abstieg zum Bassin war dann tatsächlich steil, durch Nässe auch sehr rutschig, aber wenn wir nun schon einmal einen solchen Tag erwischt hatten, ließen wir uns auch davon nicht ins Bockshorn jagen.
Der Wasserfall bestand aus fallendem Wasser. Wir picknickten am Bassin, hielten Füße und Schenkel ins Wasser, fotografierten und verloren auf dem Rückweg leider einen von Nimues Badeschuhen. Diese vermaledeiten Scheißtouris, die immer Müll zurücklassen! Der Wasserfall bestand aus fallendem Wasser. Wir picknickten am Bassin, hielten Füße und Schenkel ins Wasser, fotografierten und verloren auf dem Rückweg leider einen von Nimues Badeschuhen. Diese vermaledeiten Scheißtouris, die immer Müll zurücklassen!
![Bassin La Mer](bassin-la-mer.jpg) ![Bassin La Mer](bassin-la-mer.jpg)
Durch Täschis überhasteten Aufbruch war es nun immer noch verhältnismäßig früh am Tag. Als kleines Dankeschön für Nimues überragende Wanderleistung entschieden wir uns zur Abkühlung einen Wasserspielplatz anzusteuern. Ein vielversprechendes Angebot konnten wir in *Saint-Denis* ausfindig machen. Leider war er wegen Umbau geschlossen. Also, er war geschlossen, und ein Schild wies auf einen Umbau hin, aber vom Umbau war weit und breit nichts zu sehen. Wenn man mich fragt, hätte man ihn im Hochsommer (innerhalb der réunionischen Sommerferien) dann irgendwie auch einfach anlassen können. Zum Glück hatten wir in einem Park nebenan aber große Rutschen gesehen und konnten diese ansteuern. Es handelte sich um den [*Parc de la Trinité](https://www.openstreetmap.org/relation/3103097#map=17/-20.896313/55.471591). Auch dieser war von einem Umbau stark betroffen. Theoretisch hätte es dort auch ziemlich coole Wasserspiele gegeben, aber auch die waren geschlossen. Klar, in den Sommerferien möchte niemand seine Kinder abkühlen. Zusätzlich waren die normalen Spielplätze auch geschlossen. Und der Haupteingang des Parks auch. So mussten wir uns ziemlich weit zum Nebeneingang schleppen. Immerhin die Rutschen, die wir bei der Anfahrt gesehen hatten, hatten geöffnet. Dort wurde dann gerutscht und zum Glück, aufgrund der euphorischen Gefühle von der Wanderung und der allgemeinen guten Laune, war der Wasserspielplatz dann schnell vergessen. Durch Täschis überhasteten Aufbruch war es nun immer noch verhältnismäßig früh am Tag. Als kleines Dankeschön für Nimues überragende Wanderleistung entschieden wir uns zur Abkühlung einen Wasserspielplatz anzusteuern. Ein vielversprechendes Angebot konnten wir in *Saint-Denis* ausfindig machen. Leider war er wegen Umbau geschlossen. Also, er war geschlossen, und ein Schild wies auf einen Umbau hin, aber vom Umbau war weit und breit nichts zu sehen. Wenn man mich fragt, hätte man ihn im Hochsommer (innerhalb der réunionischen Sommerferien) dann irgendwie auch einfach offen lassen können. Zum Glück hatten wir in einem Park nebenan aber große Rutschen gesehen und konnten diese ansteuern. Es handelte sich um den [*Parc de la Trinité*](https://www.openstreetmap.org/relation/3103097#map=17/-20.896313/55.471591). Auch dieser war von einem Umbau stark betroffen. Theoretisch hätte es dort auch ziemlich coole Wasserspiele gegeben, aber auch die waren geschlossen. Klar, in den Sommerferien möchte auch niemand seine Kinder abkühlen. Zusätzlich waren die normalen Spielplätze *auch* geschlossen, wegen Umbau. Versteht sich von selbst. Und der Haupteingang des Parks auch. So mussten wir uns ziemlich weit zum Nebeneingang schleppen. Immerhin die Rutschen, die wir bei der Anfahrt gesehen hatten, hatten geöffnet. Dort wurde dann gerutscht und zum Glück, aufgrund der euphorischen Gefühle von der Wanderung und der allgemeinen guten Laune, war der Wasserspielplatz dann schnell vergessen.
Es stand noch das Einkaufen an, danach gab es das gerade gekaufte Eis auf dem Supermarktparkplatz, und daheim gab es Abendbrot, Duschen, ins Bett gehen. Welch gelungener, schöner Urlaubstag. So sollten sie alle sein! Es stand noch das Einkaufen an, danach gab es das gerade gekaufte Eis auf dem Supermarktparkplatz, und daheim gab es Abendbrot, Duschen, ins Bett gehen. Welch gelungener, schöner Urlaubstag. So sollten sie alle sein!
## Der Berg ruft ## Der Berg ruft
Ein Verdacht überkam uns: sollte die Laune etwa fortan mit den Höhenmetern zusammenhängen? Vielleicht, weil es kälter ist, je höher man kommt, und die Gemüter abkühlen. Der Theorie ging es nachzugehen. Nach unseren okayen, aber nicht überragenden Erlebnissen auf dem Vulkan, steuerten wir heute [*Le Maïdo*](https://www.openstreetmap.org/node/4400072649) an. Von dort sollte es einen wunderschönen Ausblick über die Kante in einen alten Vulkankrater und auf den sagenumwobenen *Piton des Neiges* geben. Ein kurzer Blick des geschulten Auges in den Himmel versprach, dass es in dieser Richtung keine Wolken gab. Welch hervorragende Aussichten. Leider kann auch das geschulteste Auge nicht um die Ecke der Insel spähen, denn als wir auf dem Weg waren, entpuppte sich die Zielflanke als ziemlich eingewolkt. Ein Verdacht überkam uns: sollte die Laune etwa fortan mit den Höhenmetern zusammenhängen? Vielleicht, weil es kälter ist, je höher man kommt, und die Gemüter abgekühlt werden. Dieser Theorie ging es nachzugehen. Nach unseren okayen, aber nicht überragenden Erlebnissen auf dem Vulkan, steuerten wir heute [*Le Maïdo*](https://www.openstreetmap.org/node/4400072649) an. Von dort sollte es einen wunderschönen Ausblick über die Kante in einen alten Vulkankrater und auf den sagenumwobenen *Piton des Neiges* geben. Ein kurzer Blick des geschulten Auges in den Himmel versprach, dass es in dieser Richtung keine Wolken gab. Welch hervorragende Aussichten. Leider kann auch das geschulteste Auge nicht um die Ecke der Insel spähen, denn als wir auf dem Weg waren, entpuppte sich die Zielflanke als ziemlich eingewolkt.
Wie wir also wieder einmal 4.392 Kurven emporfuhren, checkte Täschi, ob sie kurzerhand ein alternatives Ziel auftreiben könnte. Konnte sie aber nicht. Also fuhren wir einfach weiter - und war das mal wieder wunderschön, wow. Wir fuhren durch einen Tamarinenwald, [eine einzigartige Baumart](https://en.wikipedia.org/wiki/Acacia_heterophylla), die es nur auf Réunion gibt. Jetzt habe ich auch endlich verstanden, warum die alle hier so stolz sind auf ihre Tamarinde. Das sind nu' aber auch schöne Bäume. Die machen sich gut, so mystisch im Nebel, während man die Serpentinen hochkurvt...tatsächlich sehr, sehr schön. Ähnlich dem Fluss Langevin, an dem sich sonntags ja die eine Hälfte der Bevölkerung der Insel zum Grillen trifft, scheint sich hier im Tamarindenwald die andere Hälfte zu treffen. Und das ist ziemlich smart, ist es dort oben doch angenehm kühl. Also karrte der Réunionaise seine Familie, Pavillons und sein Wohnzimmer am Sonntag eben dort hoch. Wie wir also wieder einmal 4.392 Kurven emporfuhren, checkte Täschi, ob sie kurzerhand ein alternatives Ziel auftreiben könnte. Konnte sie aber nicht. Also fuhren wir einfach weiter - und war das mal wieder wunderschön, wow. Wir fuhren durch einen Tamarinenwald, [eine einzigartige Baumart](https://en.wikipedia.org/wiki/Acacia_heterophylla), die es nur auf Réunion gibt. Jetzt habe ich auch endlich verstanden, warum die alle hier so stolz sind auf ihre Tamarinen. Das sind nu' aber auch schöne Bäume. Die machen sich gut, so mystisch im Nebel, während man die Serpentinen hochkurvt...tatsächlich sehr, sehr schön. Ähnlich dem Fluss Langevin, an dem sich sonntags ja die eine Hälfte der Bevölkerung der Insel zum Grillen trifft, scheint sich hier im Tamarinenwald die andere Hälfte zu treffen. Und das ist ziemlich smart, ist es dort oben doch angenehm kühl. Also karrt der Réunionaise seine Familie, Pavillons und sein Wohnzimmer am Sonntag eben dort hoch, wenn er sie nicht an den Langevin karrt.
Oben angekommen folgte direkt ein großer Fail. Ich hatte, trotz exakter Anweisung, Täschis Wanderschuhe nicht eingepackt, sondern nur die der Kinder. Wir standen also bei 18 Grad fertig zur Wanderung, nur Täschi hatte nun noch Flipflops an. Also keine Wanderung über Stock, Stein und Dornen. Stattdessen: ab auf den "Balkon von Réunion" und...auf eine graue Nebelwand schauen. Erwartbar, trotzdem traurig, konnte man doch in einem kleinen Wolkenloch *erahnen*, welch Ausblick sich hier oben bieten *könnte*. Oben angekommen folgte direkt ein großer Fail. Ich hatte, trotz exakter Anweisung, Täschis Wanderschuhe nicht eingepackt, sondern nur die der Kinder. Wir standen also bei 18 Grad fertig zur Wanderung auf dem Berg, nur Täschi hatte noch Flipflops an. Also keine Wanderung über Stock, Stein und Dornen. Stattdessen: ab auf den "Balkon von Réunion" und...auf eine graue Nebelwand schauen. Erwartbar, trotzdem traurig, konnte man doch in einem kleinen Wolkenloch *erahnen*, welch Ausblick sich hier oben bieten *könnte*.
![Täschi ohne Wanderschuhe](taeschi-ohne-wanderschuhe.jpg) ![Täschi ohne Wanderschuhe](taeschi-ohne-wanderschuhe.jpg)
Wir saßen also vor der Nebelwand, hofften auf ein weiteres Wolkenloch, und snackten unser Lunchpaket. Es kam nicht. Wir latschten noch mal zu einer anderen Aussichtsplattform, wo wir vielleicht ein anderes Wolkenloch hätten erhaschen können. Es kam nicht. Dafür tankten wir ordentlich Karma. Wie wir da so in den Nebel starrten, kippte, vermutlich wegen der Höhenluft, neben uns eine älter Dame um. Ihr Sohn, natürlich sichtlich geschockt, fragte uns um Hilfe. Täschi war sofort in ihrem Arztmodus. Stabile Seitenlage, diesdas. Ich versuchte zu dolmetschen. Die Dame kam recht schnell zu sich und wir konnten mit einem Schokocroissant (Zucker, für den Kreislauf sagt Frau Doktor), Wasser (hilft eigentlich bei jedem Leiden, außer vielleicht bei einem Bauchschuss, sagt Frau Doktor) und Feuchttüchern (hilft gegen die Kotze auf dem Kleid, sagt Frau Doktor) aushelfen. Die beiden wollten dann keine Hilfe mehr, um zum Auto zurückzugelangen, aber das Fachpersonal riet noch, etwas die Beine hochzulegen. Die Bergwacht in Flipflops hatte ihren Einsatz erfolgreich abgeschlossen und konnte wieder zum Basislager ins Tal aufbrechen. Wir saßen also vor der Nebelwand, hofften auf ein weiteres Wolkenloch, und snackten unser Lunchpaket. Das Wolkenloch kam nicht. Wir latschten noch mal zu einer anderen Aussichtsplattform, wo wir vielleicht ein anderes Wolkenloch hätten erhaschen können. Es kam nicht. Dafür tankten wir ordentlich Karma. Wie wir da so in den Nebel starrten, kippte, vermutlich wegen der Höhenluft, neben uns eine ältere Dame um. Ihr Sohn, natürlich sichtlich geschockt, fragte uns um Hilfe. Täschi war sofort in ihrem Arztmodus. Stabile Seitenlage, diesdas. Ich versuchte zu dolmetschen. Die Dame kam recht schnell zu sich und wir konnten mit einem Schokocroissant (Zucker, für den Kreislauf sagt Frau Doktor), Wasser (hilft eigentlich bei jedem Leiden, außer vielleicht bei einem Bauchschuss, sagt Frau Doktor) und Feuchttüchern (hilft gegen die Kotze auf dem Kleid, sagt Frau Doktor) aushelfen. Die beiden wollten dann keine Hilfe mehr, um zum Auto zurückzugelangen, aber das Fachpersonal riet noch, etwas die Beine hochzulegen. Die Bergwacht in Flipflops hatte ihren Einsatz erfolgreich abgeschlossen und konnte wieder zum Basislager ins Tal aufbrechen.
![Blick von Le Maïdo](blick-vom-maido.jpg) ![Blick von Le Maïdo](blick-vom-maido.jpg)
Einen Geocache sammelten wir noch ein, dann ging es wieder hinab. Auf halbem Wege den Berg hinunter hatten wir schon bei der Auffahrt [eine Sommerrodelbahn](https://www.openstreetmap.org/node/1774306399) gesehen. Die wollten wir noch mitnehmen. Zwar wirkte sie etwas in die Jahre gekommen, aber es hat richtig Spaß gemacht, im Regenwald und zwischen Tamarinden den Berg hinunterzusausen. Nimue und Nael haben es natürlich auch gefeiert und zur großen Freude gab es dann noch Crêpes (mit salziger Karamellbutter, lecker!) und Kaffee. Alors, so kann man es sich gut gehen lassen. Die Höhenmeter purzelten, das Thermometer stieg und wir freuten uns alle auf eine Abkühlung im Pool. Die folgte direkt nach unserer Ankunft. Nael "schwimmt" (also, vertraut mittlerweile seinen Schwimmflügeln und macht irgendetwas und kommt dadurch manchmal sogar an, wo er hinwill), Nimue hat sich heute auch heldenhaft ohne Schwimmflügel in den Pool getraut und schwamm uns etwas vor. Täschi und ich machten ein Duell um den schöneren Kopfsprung und die Punktrichterin Nimue kürte meinen Kopfsprung als den Schönsten. Zum Abendessen gab es dann noch Mango Kokosreis in Reminiszenz an unseren Thailand Urlaub. Auch das wieder ein gelungener Tag. Die Höhenmeter regeln wohl also. Einen Geocache sammelten wir noch ein, dann ging es wieder hinab. Auf halbem Wege den Berg hinunter hatten wir schon bei der Auffahrt [eine Sommerrodelbahn](https://www.openstreetmap.org/node/1774306399) gesehen. Die wollten wir noch mitnehmen. Zwar wirkte sie etwas in die Jahre gekommen, aber es hat richtig Spaß gemacht, im Regenwald und zwischen Tamarinen den Berg hinunterzusausen. Nimue und Nael haben es natürlich auch gefeiert und zur großen Freude gab es dann noch Crêpes (mit salziger Karamellbutter, lecker!) und Kaffee. Alors, so kann man es sich gut gehen lassen. Die Höhenmeter purzelten, das Thermometer stieg und wir freuten uns alle auf eine Abkühlung im Pool. Die folgte direkt nach unserer Ankunft. Nael "schwimmt" (also, vertraut mittlerweile seinen Schwimmflügeln und macht irgendetwas mit den Beinen und kommt dadurch manchmal sogar an, wo er hinwill), Nimue hatte sich auch heldenhaft ohne Schwimmflügel in den Pool getraut und schwamm uns etwas vor. Täschi und ich machten ein Duell um den schöneren Kopfsprung und die Punktrichterin Nimue kürte meinen Kopfsprung als den Schönsten. Zum Abendessen gab es dann noch Mango Kokosreis in Reminiszenz an unseren Thailand Urlaub. Auch das wieder ein gelungener Tag. Die Höhenmeter regeln wohl also.