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@@ -3,26 +3,39 @@ title: "Samui Sweet Samui"
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date: 2024-04-09T15:38:23+02:00
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Nach Libong hatten wir noch Zeit für etwa einen Stopp in Thailand. Da unser Visum etwa 5 Tage vorm Rückflug ablief, hatten wir einige wilde Konstellationen durchgespielt. Noch auf Lanta waren wir kurz angetan von der verrückten Idee, einfach vorzeitig aus Thailand zu verschwinden und einen Zwischenstopp auf den Maledieven einzulegen. Das hätte die Visumsproblematik elegant umgangen und den Flug angenehm auf einmal 4 h und dann noch mal 6 h aufgeteilt, ein Segen mit den Kids. Da Thai Airways aber nicht nach Lamé fliegt und wir daher unseren Rückflug nicht einfach umbuchen konnten, verwarfen wir diese Option dann doch wieder.
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Nachdem wir keinen Bock mehr auf die einzige Straße auf Libong hatten, hatten wir noch Zeit für etwa einen Stopp in Thailand. Da unser Visum etwa 5 Tage vorm Rückflug ablief, hatten wir einige wilde Konstellationen durchgespielt. Noch auf Lanta waren wir kurz angetan von der verrückten Idee, einfach vorzeitig aus Thailand zu verschwinden und einen Zwischenstopp auf den Maledieven einzulegen. Das hätte die Visumsproblematik elegant umgangen und den Flug angenehm auf einmal 4 h und dann noch mal 6 h aufgeteilt, ein Segen mit den Kids. Da Thai Airways aber nicht nach Lamé fliegt und wir dadurch unseren Rückflug nicht einfach umbuchen konnten, verwarfen wir diese Option dann doch wieder.
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Eine weitere Option sahen wir darin nach Langkawi, eine Insel in Malaysia, weiterzureisen. Das Internet war mit den Infos wie lange man außerhalb Thailands sein muss, um dann wieder einen Einreisestempel zu bekommen sehr schwammig, aber die etwa eine Woche die wir gehabt hätten erschien uns ausreichend. Nach Langkawi wären wir auch recht einfach mit Fähre und Taxi gekommen von Libong aus. Allerdings sagte uns keine Unterkunft wirklich zu und v.a. der Flug von Langkawi nach Bangkok wäre recht umständlich gewesen, da alle Verbindungen von dort nur über Kuala Lumpur gehen.
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Eine weitere Option sahen wir darin nach Langkawi, eine Insel in Malaysia, weiterzureisen. Das Internet war mit den Infos wie lange man außerhalb Thailands sein muss, um dann wieder einen Einreisestempel zu bekommen sehr schwammig, aber die etwa eine Woche, die wir gehabt hätten, erschien uns ausreichend. Von Libong aus wären wir auch recht einfach nach Langkawi gekommen. Allerdings sagte uns keine Unterkunft wirklich zu und v.a. der Rückflug von Langkawi nach Bangkok wäre recht umständlich gewesen, da alle Verbindungen von dort nur über Kuala Lumpur gehen.
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Khao Lak war noch im Rennen, aber auch dort war der Transfer nach Bangkok eher mittelmäßig. Da unser Rückflug erst um 23:55 geht, hätten wir zur Sicherheit eine Nacht und einen Tag in Bangkok totschlagen müssen, und darauf hatten wir wenig Bock. Daher fiel am Ende unsere Entscheidung nach Samui zurückzukehren. In der ersten Woche hatten wir ohnehin bis auf zwei Strände eigentlich nichts von der Insel gesehen und es gibt viele Gelegenheit relativ eng an unseren Rückflug gekoppelt nach Bangkok zu fliegen. Weiterer Pluspunkt: auf Samui gibt es direkt eine Immigration, wo wir unsere Visa Extension regeln können, ein weiterer Zwischenstopp in Krabi oder Phuket blieb uns damit erspart. Zudem gibt es richtig viele Geocaches auf Samui, von denen wir in der ersten Woche auch keinen einzigen bergen konnten. Nach dem kalten Entzug auf Libong auch eine hervorragende Aussicht. Einzig, dass wir uns nun den Gabelflug hätten sparen können ist natürlich ein gewisser Wermutstropfen.
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Khao Lak war noch im Rennen, aber auch dort war der Transfer nach Bangkok eher mittelmäßig. Da unser Rückflug erst um 23:55 geht hätten wir zur Sicherheit eine Nacht und einen Tag in Bangkok totschlagen müssen, und darauf hatten wir wenig Bock. Daher fiel am Ende die Entscheidung nach Samui zurückzukehren. In der ersten Woche hatten wir ohnehin bis auf zwei Strände eigentlich nichts von der Insel gesehen und es gibt viele Gelegenheiten relativ eng an unseren Rückflug gekoppelt nach Bangkok zu fliegen. Weiterer Pluspunkt: auf Samui gibt es direkt eine Immigration, wo wir unsere Visa Extension regeln können, ein weiterer Zwischenstopp in Krabi oder Phuket blieb uns damit erspart. Zudem gibt es richtig viele Geocaches auf Samui, von denen wir in der ersten Woche auch keinen einzigen bergen konnten. Nach dem kalten Entzug auf Libong auch ein hervorragender Grund für die Rückkehr. Einzig, dass wir uns damit den Gabelflug hätten sparen können ist natürlich ein gewisser Wermutstropfen.
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## Back in the Hood
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Zum Abschluss der Reise wollten wir es dann so richtig krachen lassen und schauten uns nur die nobelsten Luxusresorts der Insel an. Schlussendlich fiel unsere Wahl auf das Prana Resort Nandana, quasi zwei Blocks weiter von unserer ersten Unterkunft. Leider stellte sich am ersten Abend heraus, dass solche Luxushotels einfach nicht so ganz unsere Szene sind und wir grämten uns ein bisschen ob der Entscheidung. Einmal pro Tag gibt es kostenlos noch mal Trinkwasser, weiteres Wasser kostet. Das Essen im fancy Restaurant mit Strandblick und Feuershow ist zwar gut, die Portionen lächerlich und die Preise - hallejujah. Vielleicht war es auch einfach der krasse Kulturschock gegenüber Libong, wo wir für nen Appel und ein Ei gesättigt wurden. Plätze im Restaurant mit der besten Aussicht sind reserviert. Dikker, was? Wer reserviert denn Plätze im Hotelrestaurant?
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Zum Abschluss der Reise wollten wir es dann so richtig krachen lassen und schauten uns nur die nobelsten Luxusresorts der Insel an. Schlussendlich fiel unsere Wahl auf das Prana Resort Nandana, quasi zwei Blocks weiter von unserer ersten Unterkunft. Leider stellte sich am ersten Abend heraus, dass solche Luxushotels einfach nicht so ganz unsere Szene sind und wir grämten uns ein bisschen ob der Entscheidung. Einmal pro Tag gibt es kostenlos noch mal Trinkwasser, weiteres Wasser kostet. Das Essen im fancy Restaurant mit Strandblick und Feuershow ist zwar gut, die Portionen lächerlich und die Preise...hallejujah. Vielleicht war es auch einfach der krasse Kulturschock gegenüber Libong, wo wir für nen Appel und ein Ei gesättigt wurden. Plätze im Restaurant mit der besten Aussicht sind reserviert. Dikker, was? Wer reserviert denn Plätze im Hotelrestaurant? Immerhin das Frühstücksbuffet ist erste Sahne.
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Immerhin war der Transfer nicht so schlimm wie befürchtet: wir entschieden uns gegen eine Zwischenstation, da sich von den angebotenen Verbindungen kein Ort so richtig anbot: entweder hätten wir wieder in und um Krabi schauen müssen oder in Surat Thani. Allerdings hätten wir damit die offiziell 7stündige Reise (also in Realität 8-9stündige Reise) jeweils in nur 5 + 2 h geteilt, was uns nicht so unendlich sinnvoll erschien. Mitten im Inland, also auf der Hälfte der Strecke, hätte ich aus Interesse durchaus einen vielleicht sogar 2nächtigen Stopp eingelegt, aber zu den random Käffern auf der Strecke gab es keine einfach zu buchende Verbindung. Da die Reisemittel sehr abwechslungsreich waren (Tuktuk auf Libong zum Pier, Longtailboat aufs Festland, Van nach Surat Thani, Fähre nach Samui) wagten wir also die Brecheretappe an einem Tag. Und obwohl Nimue sich standesgemäß dem Einschlafen im Kindersitz auf der langen Autofahrt übers Festland verweigerte, waren wir zwar fertig nach dem Reisetag, aber alles in allem lief es recht glimpflich ab.
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Immerhin war der Transfer nicht so schlimm wie befürchtet: wir entschieden uns gegen eine Zwischenstation, da sich von den angebotenen Verbindungen kein Ort so richtig anbot: entweder hätten wir wieder in und um Krabi schauen müssen oder in Surat Thani. Allerdings hätten wir damit die offiziell 7stündige Reise (also in Realität 8-9stündige Reise) jeweils in nur 5 + 2 h geteilt, was uns nicht so unendlich sinnvoll erschien. Mitten im Inland, also auf der Hälfte der Strecke, hätte ich aus Interesse durchaus einen vielleicht sogar 2nächtigen Stopp eingelegt, aber zu den random Käffern auf der Strecke gab es keine einfach zu buchende Verbindung. Da die Reisemittel sehr abwechslungsreich waren (Tuktuk auf Libong zum Pier, Longtailboat aufs Festland, Van nach Surat Thani, Fähre nach Samui) wagten wir also die Brecheretappe an einem Tag, in der Hoffnung, dass Nimue durch den regelmäßigen Verkehrsmittelwechsel genug Unterhaltung hat. Und obwohl Nimue sich standesgemäß dem Einschlafen im Kindersitz auf der langen Autofahrt übers Festland verweigerte, waren wir zwar fertig nach dem Reisetag, aber alles in allem lief es recht glimpflich ab.
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So saßen wir also wieder auf der Nordseite von Samui, diesmal aber mit der grandiosen Aussicht am Ende des Aufenthalts auch eine Meinung zu der Insel entwickelt zu haben.
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So saßen wir also wieder auf der Nordseite von Samui, diesmal aber mit dem grandiosen Versprechen am Ende des Aufenthalts auch eine Meinung zu der Insel entwickelt zu haben.
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## Fahrtwind im Haar
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Bei unserer ersten Exkursion auf diesem Eiland hatten wir ja nicht so grandiose Erfahrungen mit dem Roller gemacht. Jetzt nach vier Wochen Erfahrung mit diesen Lasteneseln trauten wir uns auch zu, der vielbefahrene Ring Road und ihren Kreisel mutig zu trotzen. Also war unsere erste Station der Rollerverleih. Bislang war der Fußweg dorthin auch gefühlt die gefährlichste Situation, der wir im Verkehr ausgesetzt waren. Mit einem quasi nigelnagelneuen Roller unterm Hintern genossen wir also erst einmal die Freiheit uns nun zu unseren Konditionen günstig zu bewegen. Die erste Station war der eine Geocache, den wir beinahe beim ersten Versuch gefunden hätten: am Ende machte uns die Steigung beim ersten Anlauf einen Strich durch die Rechnung, da wir uns nicht sicher genug fühlten diesen Berg hochzufahren. Nun, nachdem wir den unebenen Feldweg zu den Bird Watching Adventures auf Libong und die Bergstraßen auf Phangan alle auf der linken Arschbacke abgefahren hatten, konnte uns der Berg nicht mehr schocken. Mit einem müden Lächeln auf den Lippen konnten wir also die Schmach des nicht gefundenen Caches ausbügeln. Danach waren wir im Gruselrestaurant am Berg essen. Als wir den besagten Gecko Club anpeilten, ahnte ich noch nicht wie sehr ein klotziger, weißer Bau in den Bergen alleine den Vibe versprühen konnte, dass wir dort die ein oder anderen Niere lassen würden. Aber entgegen meiner Erwartungen hatten wir nicht nur alle Organe behalten, sondern bekamen auch leidlich gutes Essen und eine grandiose Aussicht geboten. Aber echt, dieses Ding hat mich an so Abenteuerbücher aus meiner Kindheit erinnert (diese Ian Livingstone Dinger, von wegen "Wenn du das Gruselhaus betrittst gehe auf Seite so-und-so"). Da gab es auf jeden Fall auch so eine Gruselhaus-Geschichte, und die habe ich nie geschafft. Da bin ich vorher immer umgekommen. So war das da im Gecko Club.
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Bei unserer ersten Exkursion auf diesem Eiland hatten wir ja nicht so großartige Erfahrungen mit dem Roller gemacht. Jetzt nach vier Wochen Übung mit diesen motorisierten Lasteneseln trauten wir uns auch zu, der vielbefahrene Ring Road und ihrem chaotischen Kreisel mutig zu trotzen. Also war unsere erste Station der Rollerverleih. Bislang war der Fußweg dorthin auch gefühlt die gefährlichste Situation, der wir im Verkehr ausgesetzt waren. Mit einem quasi nigelnagelneuen Roller unterm Hintern genossen wir also erst einmal die Freiheit uns nun zu unseren Konditionen günstig zu bewegen. Die erste Station war der eine Geocache, den wir beinahe beim ersten Besuch schon gefunden hätten: am Ende machte uns die Steigung einen Strich durch die Rechnung, da wir uns nicht sicher genug fühlten diesen Berg hochzufahren. Nun, nachdem wir den unebenen Feldweg zu den Bird Watching Adventures auf Libong und die Bergstraßen auf Phangan alle auf der linken Arschbacke abgefahren hatten, konnte uns so ein Hügelchen nicht mehr schocken. Mit einem müden Lächeln auf den Lippen konnten wir also die Schmach des nicht gefundenen Caches ausbügeln. Danach waren wir im Gruselrestaurant am Berg essen. Als wir den besagten Gecko Club anpeilten, ahnte ich noch nicht wie sehr ein klotziger, weißer Bau in den Bergen alleine den Vibe versprühen konnte, dass wir dort die ein oder anderen Niere lassen würden. Aber entgegen meiner Erwartungen hatten wir nicht nur alle Organe behalten, sondern bekamen auch leidlich gutes Essen und einen schicken Ausblick geboten. Aber echt, dieses Ding hat mich an so Abenteuerbücher aus meiner Kindheit erinnert (diese Ian Livingstone Dinger, von wegen "Wenn du das Gruselhaus betrittst gehe auf Seite so-und-so"). Da gab es auf jeden Fall auch so eine Gruselhaus-Geschichte, und die habe ich nie geschafft. Da bin ich vorher immer umgekommen. So war das da im Gecko Club.
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## Illegale Einwanderer...
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Einen Tag darauf nutzten wir die mit dem Roller gewonnene Freiheit um die unfreiheitlichste Unannehmlichkeit anzugehen: Visaverlängerung. Wir cruisten also zur lokalen Immigration. Wie erwartet war da natürlich die Hölle los, insbesondere da das Office wohl die letzten drei Tage wegen Feiertagen zu hatte. Wir versuchten Infos über das Prozedere zu erhalten, am offiziellen Schalter leider so semi-erfolgreich. Der heiße Tipp natürlich: geht zu nem Visa Agent, der macht das alles klar. Aber irgendwie, da wir ja nur 5 Tage extra brauchten, war dann das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht mehr so richtig gegeben: pro Tag Overstay zahlt man wohl 500 Baht Strafe, und erst ab 90 Tagen Overstay gibt es ein einjähriges Einreiseverbot als zusätzliche Strafe. Bis dahin wollten wir ja aber gar nicht bleiben. Daher musste jede Lösung und der damit einhergehende Zeitaufwand unter den etwa 10.000 Baht Strafe Benchmark für die gesamte Familie bleiben. Da die Extension mit 1.900 Baht pro Person zu Buche schlägt und man noch Kosten für die Passkopien und Fotos einplanen muss, ist schon die selbst durchgeführte Visa Extension eigentlich sinnloss. Lange Rede, gar kein Sinn: Agent war raus. Zwischenzeitlich ergab eine Recherche, dass Kinder wohl gar keine Strafzahlungen bei Overstay zu befürchten haben...die Beiden bleiben also testweise mal illegal im Land. Wir haben dann mal Fotos gemacht und Pässe kopiert und alle weiteren Unterlagen mal mitgenommen.
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Tags darauf nutzten wir die mit dem Roller gewonnene Freiheit um die unfreiheitlichste Unannehmlichkeit anzugehen: Visaverlängerung. Wir cruisten also zur lokalen Immigration. Wie erwartet war da natürlich die Hölle los, insbesondere da das Office wohl die letzten drei Tage wegen Feiertagen zu hatte. Wir versuchten Infos über das Prozedere zu erhalten, am offiziellen Schalter leider nur so semi-erfolgreich. Der heiße Tipp unter den anderen Opfern war natürlich: geht zu nem Visa Agent, der macht das alles klar. Aber irgendwie, da wir ja nur 5 Tage extra brauchten, war dann das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht mehr so richtig gegeben: pro Tag Overstay zahlt man wohl 500 Baht Strafe, und erst ab 90 Tagen Overstay gibt es ein einjähriges Einreiseverbot als zusätzliche Strafe. Bis dahin wollten wir ja aber gar nicht bleiben. Daher musste jede Lösung und der damit einhergehende Zeitaufwand sich mit dem 10.000 Baht Benchmark (einfach stumpf die Strafe zahlen) messen. Da die Extension mit 1.900 Baht pro Person zu Buche schlägt und man noch Kosten für die Passkopien und Fotos einplanen muss, ist schon die selbst durchgeführte Visa Extension eigentlich sinnlos. Lange Rede, gar kein Sinn: Agent war raus. Zwischenzeitlich ergab eine Recherche, dass Kinder wohl gar keine Strafzahlungen bei Overstay zu befürchten haben...die Beiden bleiben also testweise mal illegal im Land. Wir haben dann mal Fotos gemacht und Pässe kopiert und alle weiteren Unterlagen mitgenommen.
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## ...und dann beinahe auch noch Sozialschmarotzer
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Nach dem Aufenthalt bei der Immigration zogen wir an den Strand. Dort harrten wir dann im Schatten einer Palme die Mittagshitze aus, unterbrochen von kurzen Abkühlungen im Meer. Das war schön. Schließlich prügelte uns jedoch die "Hunger"-Schreie von Nimue und unseren Mägen in die glühende Sonne. Essen gab es bei Bao Bao, das war lecker, die Getränke waren noch leckerer und plötzlich fiel uns auf: wir haben unser Geld und unsere Kreditkarte vermutlich am Strand vergessen. Kurze Aufregung, Täschi nahe am Herzinfarkt, aber eine beherzte Rollerfahrt später konnte nach dreimaligen daran Vorbeilaufen die sandfarbene Tasche mit unserer Reisekasse im Sand erspäht werden. Also konnten wir das Essen bezahlen und mussten nicht Teller abwaschen. Nach diesem Schock wollten wir das Adrenalinlevel halten und machten uns auf den Weg in die crazy steilen Berge. Ein Test für unseren Miniscooter mit vier Mitfahrern und v.a. seine Bremsen. Aber es ging hervorragend und wir nahmen noch einen Drink an einem der vielen Wasserfälle ein, die aufgrund der ausgefallenen Regenzeit alle nicht ernsthaft Wasser mitführen. Dort gab es schicke Plattformen auf Bäumen, ein bisschen Myst Baumlevel Styles, nur mit mehr NPCs. Nimue hatte Spaß auf einer der Hängebrücken und sie und ich haben dann noch eine Wanderung zum Wasserrinnsal unternommen. Die Steine deuteten schon an, dass es ein echt beeindruckender Wasserfall hätte sein können, aber immerhin reichte es dazu seinen Kopf nach dem steilen Aufstieg darunterzuhalten. Zurück im Hotel blieb eigentlich nichts mehr, außer die Kids zum Schlafen abzulegen.
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Nach dem Aufenthalt bei der Immigration zogen wir an den Strand. Dort harrten wir dann im Schatten einer Palme die Mittagshitze aus, unterbrochen von kurzen Abkühlungen im Meer. Das war schön. Schließlich prügelten uns jedoch die "Hunger"-Schreie von Nimue und unseren Mägen in die glühende Sonne hinaus. Essen gab es bei Bao Bao, das war lecker, die Getränke waren noch leckerer und plötzlich fiel uns auf: wir haben unser Geld und unsere Kreditkarte vermutlich am Strand vergessen. Kurze Aufregung, Täschi nahe am Herzinfarkt, aber eine beherzte Rollerfahrt später konnte nach dreimaligen daran Vorbeilaufen die sandfarbene Tasche mit unserer Reisekasse im Sand erspäht werden. Also konnten wir das Essen bezahlen und mussten nicht Teller abwaschen. Nach diesem Schock wollten wir das Adrenalinlevel halten und machten uns auf den Weg in die crazy steilen Berge. Ein Test für unseren Miniscooter mit vier Mitfahrern und v.a. seine Bremsen. Aber es ging hervorragend und wir nahmen noch einen Drink an einem der vielen Wasserfälle ein, die aufgrund der ausgefallenen Regenzeit alle nicht ernsthaft Wasser mitführen. Dort gab es schicke Plattformen auf Bäumen, ein bisschen Myst Baumlevel Styles, nur mit mehr NPCs. Nimue hatte Spaß auf einer der Hängebrücken und sie und ich haben dann noch eine Wanderung zum Wasserrinnsal unternommen. Die Steine deuteten schon an, dass es ein echt beeindruckender Wasserfall hätte sein können, aber immerhin reichte es dazu seinen Kopf nach dem steilen Aufstieg darunterzuhalten. Zurück im Hotel blieb eigentlich nichts mehr, außer die Kids zum Schlafen abzulegen.
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## Offroad auf Samui
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Tags darauf war wieder nichts zu holen. Wir hatten kein Bock auf Anstehen bei Immigration und versuchten in Schichten Nachtschlaf nachzuholen, den v.a. Nael uns geraubt hatte. So ging es zunächst in den Spielraum, damit Täschi noch mal schlafen konnte und Täschi versuchte dann ihr Glück, die Kids im Pool zu beschäftigen, damit ich mich noch mal hinhauen konnte. Insgesamt klappte es nur so mäßig, aber besser als nichts. Nachmittags gab es dann Pizza und einen kleine Geocache an einer Pagode mit Blick auf den Flughafen. Leider waren die Flugzeuge beim Landen irgendwie so leise, dass wir sie immer erst wahrgenommen hatten, wenn sie schon am Bremsen waren. Es wäre sicher eine beeindruckende Perspektive gewesen.
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Am Donnerstag hatten wir von dem einen ruhigen Tag dann schon wieder Lagerkoller in unserem Luxusresort, also trieb ich die Familie direkt nach dem Frühstück auf den Roller. Der erste Stopp war dann am letzten Tag unseres Visums die Immigration, wo wir zumindest für Täschi und mich eine Verlängerung klarmachten. Das ging dann auch leidlich schnell und kurz vor 12 waren wir bereit für das große Abenteuer des Tages. Als Ziel hatte ich einen Geocache im Hochgebirge der Insel auserkoren. Von der Karte her sah es gar nicht so schwer aus, an dem Wasserfall von vorgestern vorbei die vermeintlich asphaltierte Straße immer weiter hinauf. Die aufkommenden Warnungen, dass man doch bitte nicht mit Automatik Motorrädern da hoch sollte, und vielleicht auch nur mit geländetauglichen Fahrzeugen generell, schlugen wir getrost in den Wind. Die Strecke wurde steiler und steiler und es gab sogar einen Abschnitt, wo selbst die Thais mal Serpentinen gebaut haben und nicht nur stumpf die Straße geradeaus den Hang hinauf. Es folgten die ersten unasphaltierten Abschnitte, die uns aber auch nicht schocken konnten. Unsere tüchtige 80cc Maschine röhrte aus dem letzten Loch um uns vier da hochzubugsieren, aber immerhin die steilen Abschnitte waren dann immer wieder asphaltiert.
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Bis wir uns dann vor dem nächsten steilen Stück auch von dieser Theorie enttäuscht sahen. Geknickt musste ich einsehen, dass dieser Abschnitt dann doch nicht mehr zu machen war. Daher haben wir den einen auserkorenen Abenteuercache dann nicht erreichen können. Da ich aber ungerne eine Strecke wieder zurückfahre, ließ ich mir vom Kartenorakel eine andere Strecke ausspucken, die uns zum Cache am Magic Garden auf der Südseite des Gebirges führen sollte. Die Strecke hatte es dann auch in sich, und nachdem uns eine Thaifrau aus ihrem Jeep zu verstehen gegeben hatte, dass wir da mit unserem Schimmelroller nicht langfahren sollten, waren wir auch kurz davor noch einmal umzudrehen und aufzugeben. Als wir noch mit uns haderten kam zum Glück ein anderer Local auf seinem Moped angeheizt und meinte "easy, easy, just drive". Na gut, mit dieser Ermunterung konnte es ja nicht so schlimm sein.
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Also ging es auf Feldwegen durch Wasserlöcher auf der Gasse durchs Gebirge. Beim der ersten Straße unter Wasser erkundete Täschi noch todesmutig zu Fuß, wie tief das Wasser stand. Beim zweiten waren wir schon alles gewohnt und heizten einfach durch. Eine verirrte deutsche Familie in ihrem Mietwagen kam uns noch entgegen, mit deren Auto wäre ich da aber auch ungerne auf diesen Feldwegen verloren gewesen. Aber irgendwann wurden die Straßen wieder breiter und wir machten Siegespause bei einem netten Café mit richtig schönem Blick über die Hügel bis zum Meer mit wunderschönen Blautönen.
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Der Magic Garden Cache wurde dann geloggt, der Garden selbst war so mäßig magic. Aber zumindest waren es spannende Kletterpartien für Nimue und eine Abkühlung im Gebirgsbach. Bei der Abschlusscola lernten wir dann eine andere deutsche Familie kennen, die in äußerst ähnlicher Konfiguration (mit 4monatiger Tochter und 2,5jährigen Sohn) unterwegs waren. Wir tauschten uns darüber aus wie anstrengend Urlaub mit Kindern ist und stellten fest, dass wir im selben Flieger nach Frankfurt fliegen werden.
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Auf dem nun leider sehr langen Weg zurück ins Hotel machten wir dann noch Abendessenspause (leider wieder italienisch, aber da gerade Berufsverkehr war, wollten wir kurzfristig einfach ins nächste Restaurant, um den Stau auszusitzen). Nach einem Supply Run (Windeln und Spülzeug für Naels Flasche bei 7Eleven, außerdem Maracuja Shakes) versuchten wir die Kinder zum Schlafen zu bewegen. Nael hatte leider ca. den ganzen Tag auf dem Roller gepennt, daher war er erst um 22 Uhr abzulegen, aber ansonsten ein sehr gelungener Abenteuertag.
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